Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Zusammenarbeit mit Anna-Lena Schmitz – Virtual Assistant
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen
Anna-Lena Schmitz – Virtuelle Executive Assistant
Bleibtreustr. 1, 81479 München
– nachfolgend „Dienstleisterin“ –
und ihren Auftraggebern, sowohl Unternehmer (§ 14 BGB) als auch Verbraucher (§ 13 BGB), soweit nicht anders vereinbart.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Dienstleisterin schriftlich zugestimmt wurde (auch E-Mail ist ausreichend).
2. Vertragsgegenstand
Die Dienstleisterin erbringt Dienstleistungen im Bereich virtueller Assistenz, insbesondere:
- Büroorganisation
- Termin- und Reiseplanung
- E-Mail-Management
- Datenverarbeitung
- Dokumentenerstellung
- Recherche
- Administrative Unterstützung
Es handelt sich um ein freies Dienstverhältnis; ein konkreter Erfolg wird nicht geschuldet (§ 611 BGB).
Die Dienstleisterin ist in zeitlicher und organisatorischer Gestaltung frei und nicht weisungsgebunden.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
- Annahme eines Angebots in Textform (z. B. E-Mail)
- Unterzeichnung eines Dienstleistungsvertrags
- Ausdrückliche Beauftragung und Bestätigung
Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Textform (E-Mail) gilt als schriftlich.
4. Leistungsumfang und Zeiterfassung
Der Leistungsumfang richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot.
- Abrechnung auf Stundenbasis oder gemäß vereinbartem Stundenpaket
- Zeiterfassung in 5-Minuten-Einheiten, angefangene Einheiten werden aufgerundet
- Nicht genutzte Stunden verfallen zum Monatsende, sofern nicht anders vereinbart
- Mehrleistungen werden nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung berechnet
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot.
- Rechnungsstellung monatlich oder projektbezogen
- Zahlungsfrist: 14 Kalendertage ohne Abzug
- Bei Zahlungsverzug: gesetzliche Verzugszinsen (§ 288 BGB)
- 5 %-Punkte über Basiszinssatz bei Verbrauchern
- 9 %-Punkte über Basiszinssatz bei Unternehmern
- Die Dienstleisterin kann Leistungen bis zur vollständigen Zahlung aussetzen
- Zahlungsmodalitäten (z. B. Banküberweisung, PayPal, SEPA) werden im Angebot angegeben
6. Vertragsdauer und Kündigung
- Kündigung mit 1 Monat Frist zum Monatsende, sofern nicht anders vereinbart
- Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt
- Bereits erbrachte Leistungen sind anteilig zu vergüten
Hinweis für Verbraucher: Widerrufsrechte nach Fernabsatzgesetz bleiben unberührt.
7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Alle erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen
- Notwendige Zugänge und Daten zu ermöglichen
- Nur rechtlich zulässige Inhalte zu übermitteln
Der Auftraggeber stellt die Dienstleisterin von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidrigen Inhalten entstehen.
8. Nutzungsrechte
- Urheberrechte verbleiben bei der Dienstleisterin
- Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen gehen erst nach vollständiger Zahlung auf den Auftraggeber über
- Abweichende Vereinbarungen bedürfen schriftlicher Zustimmung
9. Vertraulichkeit
Die Dienstleisterin verpflichtet sich zu zeitlich unbegrenzter Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen.
Dies gilt auch für Mitarbeiter oder Subunternehmer der Dienstleisterin.
10. Datenschutz
- Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO
- Tools wie Zoom, Gmail, Stripe oder andere eingesetzte Software werden DSGVO-konform genutzt
- Soweit die Dienstleisterin Daten im Auftrag verarbeitet, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) geschlossen
11. Haftung
Die Dienstleisterin haftet unbeschränkt:
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
- bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
- nach Produkthaftungsgesetz
Bei leichter Fahrlässigkeit auf wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal auf den Auftragswert des jeweiligen Monats (höchstens 1.000 EUR pro Schadensfall).
Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, regelmäßige Datensicherungen durchzuführen.
12. Höhere Gewalt
Bei unvorhersehbaren Ereignissen, die nicht zu vertreten sind, ist die Dienstleisterin für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht befreit.
13. Referenznennung
Eine Nennung des Auftraggebers als Referenz erfolgt nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung.
14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- Es gilt deutsches Recht
- Gerichtsstand: München (für Unternehmer oder wenn kein allgemeiner Gerichtsstand in Deutschland vorhanden)
- Verbraucherrechte bleiben unberührt
15. Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen gültig
Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Textform (auch E-Mail ausreichend)